Schmunzeln
, [
1581-1582] verb. reg. neutr. mit dem
Hülfsworte haben, lächeln, besonders so fern es ein Zeichen des Wohlgefallens
ist; ein nur in der vertraulichen Sprechart übliches Wort, wo es so pöbelhaft
nicht ist, wie Frisch will. Eben daselbst wird auch schmutzen, schmutzlachen,
schmutzeln und schmustern in eben diesem Verstande gebraucht, so wie die
Niederdeutschen in demselben smunstern, smunsterlachen, smuschern, schmutzern,
Schwed. smystra, und ohne Zischlaut mysa, Griech. -
hier nichtlateinischer
Text, siehe Image - , die Oberdeutschen aber schmollen und schmilen, beym
Hornegk ensmilen, (
S. Schmeicheln,) sagen.