Der Müßiggang
, [
329-330] des -es, plur. car. von der R.
A. müßig gehen in der zweyten engern Bedeutung des Beywortes, die unthätige
Unterlassung der pflichtmäßigen Arbeit, und in engern Verstande, die Fertigkeit
dieser Unterlassung. Sich dem Müßiggange ergeben. Seine Tage im Müßiggange
zubringen. Müßiggang lehret viel Böses, Sir. 33, 28. Der geschäftige Müßiggang,
da man unnütze Beschäftigungen den nützlichen, oder nützliche den noch
nothwendigen vorziehet. Im Nieders. Leddiggang, Lediggang, Slinkfüsterie.