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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

2. Müßigen | | Der Müßiggänger

Der Müßiggang

, [329-330] des -es, plur. car. von der R. A. müßig gehen in der zweyten engern Bedeutung des Beywortes, die unthätige Unterlassung der pflichtmäßigen Arbeit, und in engern Verstande, die Fertigkeit dieser Unterlassung. Sich dem Müßiggange ergeben. Seine Tage im Müßiggange zubringen. Müßiggang lehret viel Böses, Sir. 33, 28. Der geschäftige Müßiggang, da man unnütze Beschäftigungen den nützlichen, oder nützliche den noch nothwendigen vorziehet. Im Nieders. Leddiggang, Lediggang, Slinkfüsterie.
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