Die Holzmark
Die Holzmark,
[
1273-1274] plur. die -en, eine Mark, d.
i. ein in seine Gränzen eingeschlossener Bezirk eines Holzes oder Waldes;
besonders so fern das Eigenthum darüber einer Person oder einer Gemeinheit
zustehet dergleichen Holzmarken von bald größerm bald geringern Umfange es in
den waldigen Gegenden Deutschlandes mehrere gibt, welche oft verschiedene
Dorfschaften und Flecken unter sich begreifen, und einen Waldbothen, d. i.
Befehlshaber in Wald- und Forstsachen über sich haben; eine Holzerbschaft,
Waldmarkung zu Kron-Weißenburg eine Mundart. Die Einwohner eines solchen
Bezirkes werden Holzmärker oder nur Märker schlechthin, in Westphalen aber
Erbexen genannt.
S. Gereut.