Der Schabernack
, [
1311-1312] des -es, plur. die -e, in den
gemeinen Sprecharten, ein arglistiger Possen, ein arglistiger Streich. Jemanden
einen Schabernack thun, ihm etwas zum Schabernacke thun. Eben daselbst hat man
auch das Zeitwort schaber- nacken; jemanden schabernacken, ihm solche Possen
spielen. Nieders. Schavernack. Die Ableitungen, welche man von diesem dunkeln
Worte versucht hat, sind größten Theils seltsam; z. B. Frischens, bey welchem
es so viel ist, als jemanden zum Schimpfe die Haare im Nacken abschaben oder
abscheren. Die letzte Hälfte gehöret ohne Zweifel zu necken, weil der
Schabernack mehr eine Art der Neckerey als des Schimpfes ist; nur die erste
Hälfte ist noch dunkel. [
1313-1314]