Die Pinge
, [
771-772] plur. die -n, ein besonders im
Bergbaue übliches Wort, wo die Vertiefungen in Gestalt eines Kessels, besonders
so fern sie von eingefallenen ehemahligen Berggebäuden herrühren, Pingen,
Bingen oder Büngen genannt werden. Der herrschende Begriff ist die Vertiefung.
Im Schwed. ist Bunke ein hölzernes Gefäß. Es stammet ohne Zweifel vermittelst
des Nasenlautes, welcher sich so gern und so leicht an die Gaumenlaute
anschließt, von Bak, Bauch her, welches nicht nur eine Vertiefung, sondern auch
eine Erhöhung bedeutet. Daher ist im Dänischen Binge so wohl ein Fach in der
Scheune, eine Bause als auch ein Kornhaufen. Im Schwed. ist Bunke eine Beule
ein Haufen, und Binge ein Haufen Garben, so wie -
hier nichtlateinischer
Text, siehe Image - im Griech. ein Hügel ist.
S. auch Bunge 5, Bunken und Pinke.