Die Kaldaunen
Die Kaldaunen,
[
1467-1468] sing. inus. ein nur im
gemeinen Leben übliches Wort, die Gedärme eines Thieres, und in weiterer
Bedeutung auch das ganze Eingeweide zu bezeichnen. In den niedrigen Sprecharten
wird es auch von menschlichen Gedärmen gebraucht. In einigen Gegenden, dem
Frisch zu Folge, auch nur Kalben, im Nieders. Kalunen, Klunen, im Dän. Kaldun,
im mittlern Lat. Calduna, im Böhmischen Kaltaun, dagegen im Pohln. Kaldun das
Netz auf den Gedärmen bezeichnen soll. In dem 1501 zu Rom gedruckten
Deutsch-Italien. Vocabulario wird Innfleck im Ital. durch Chaldume gegeben.
Frisch hat schon die Übereinstimmung mit dem Griech. -
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nichtlateinischer Text, siehe Image - , -
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