Der Hyacinth
Der Hyacinth,
[
1343-1344] des -es, plur. die -e, aus dem
Griech. -
hier nichtlateinischer Text, siehe Image - und Lat.
Hyacinthus, ein hochgelber, ins Rothe spielender und zuweilen nur gelblicher
Krystall, welcher im starken Feuer ohne Zusatz zu einer dunkelblauen sehr
harten Masse schmilzt; Nitrum quarzosum fulvum L. Der Hyacinth der Alten ist
der jetzige Amethyst, welchen noch allem Ansehen nach Willeram verstehet, wenn
er Hohel. 5, 14, wo Luther Türkisse hat, die Jacintos des Textes durch Jechando
übersetzt, und beyfüget, qui est aerii coloris. In dem alten Gedichte auf den
heil. Anno heißt er der Jachant, im Heldenbuche Jachande, bey dem Etterlin
Jaßcink, welche insgesammt aus Hyacinth verderbet sind. Im Persischen ist
Jagout der Rubin.