Münchener DigitalisierungsZentrum - Digitale BibliothekBSB - Bayerische Staatsbibliothek

Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Gramlos | | Grampel, Grampeln

Die Grammatik

Die Grammatik, [773-774] plur. die -en, aus dem Griech. und Lat. Grammatica, die Kunst, eine Sprache richtig zu reden und zu schreiben, ohne Plural; die Sprachkunst. Ingleichen ein Buch, welches diese Kunst lehret. Daher grammatisch, adj. et adv. zur Sprachkunst gehörig, in derselben gegründet, wofür man lange das seltsam verlängerte grammaticalisch gebraucht hat; ingleichen ein Grammaticus, oder ein Grammatiker, der diese Kunst verstehet, seine vornehmste Beschäftigung daraus macht, wofür einige Sprachkünstler, andere aber Sprachgelehrter einführen wollen, ungeachtet dieses letztere auch eine Person bezeichnet, welche mehrere Sprachen verstehet. Im Niedersächsischen ist Grammatjen Volk zänkischer Pöbel, ohne Zweifel von der zänkischen Eigenschaft der meisten Grammatiker.
Gramlos | | Grampel, Grampeln