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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Das Vertrauen | Gehe zu Seite/Spalte:  | Die Vertraulichkeit

Vertraulich

, [1163-1164] -er, -ste, adj. et adv. sein Vertrauen zu jemandes Liebe, Freundschaft oder Verschwiegenheit ohne Zurückhaltung thätig erweisend, und darin gegründet, so daß die Vertraulichkeit eine Wirkung des Vertrauens Einer Art ist, und sich so wohl auf eine rechtmäßige und erlaubte, als auch auf eine verwerfliche Art äußern kann. Vertraulich mit jemanden umgehen. Vertraulich seyn. Ein vertrauliches Gespräch. Jemanden vertraulich fragen, im Vertrauen. Eine vertrauliche Bitte. Figürlich bey den neuern Dichtern.
Wenn du Unter dem schattigen Dach vertraulicher Linden und Ulmen Dich begeistert gefühlt, Zachar.
Aber in vertrauliche Thränen, ein vertraulicher Gram u. s. f. ist die Figur zu hart, und der Sinn dunkel. Siehe auch Vertraut.
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