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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Tadeler | Gehe zu Seite/Spalte:  | Tadeln

Tadelhaft

, [513-514] -er, -este, adj. et adv. 1. Mit einem Tadel oder Fehler behaftet, werth getadelt zu werden. Eine tadelhafte Aufführung. Das gleichbedeutende tadelig, (nicht tadelich, indem es alsdann tadellich heißen müßte) ist nur in dem Gegensatze untadlig üblich. 2. Neigung, Fertigkeit besitzend, Tadel oder Fehler an etwas zu finden; nur in einigen Gegenden. So auch die Tadelhaftigkeit.
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