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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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3. Schmutzen

, [1581-1582] verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, den Schmutz fahren lassen. Rußige Kessel schmutzen leicht, wofür doch abschmutzen üblicher ist. Ingleichen, den Schmutz annehmen, schmutzig werden. Die weiße Wäsche schmutzt leicht. Im gemeinen Leben auch zuweilen schmutzige Arbeit verrichten, oder schmutzig einher gehen. Den ganzen Tag im Hause herum schmutzen. In den Zusammensetzungen beschmutzen, einschmutzen u. s. f. hat es auch eine thätige Bedeutung. So auch das Schmutzen. Anm. Im Schwed. smutsa, im Niederdeutschen ohne Intension smudden, und iterative oder intensive schmuddeln. S. Schmudeln, Schmitz, Schmitzen und Schmutz.
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