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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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1. Die Säge

, [1245-1246] plur. die -n, eine in einigen Gegenden übliche Benennung eines kleinen, vermuthlich tiefen Fischernetzes mit engen Maschen, besonders in dem zusammen gesetzten Krautsäge, ein solches Netz zu den Grühen, ( S. dieses letztere Wort.) Im Holländ. Saeghene, Segghene, Segne, Franz. Seine, Lat. Sagena, aus welchem letztern es, dem Frisch zu Folge, entlehnet seyn soll. Indessen gehöret doch auch dieses zu dem Geschlechte des Wortes Sack.
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