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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Runse

, [1215-1216] plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden übliches Wort. 1) Ein Schnitt oder ausgehauenes Zeichen in den Gränz- und Marksteinen, heißt eine Runse, es bestehe nun in einem Kreuze, oder in einer andern Figur; wo es zunächst von raunen, runen, schneiden, hauen, abstammet. ( S. 1 Raunen und Rune.) 2) In einigen Oberdeutschen Gegenden ist die Runse oder Rünse ein Bach, von rinnen, fließen. Eben daselbst ist der Lauf eines Flusses, ingleichen dessen Bett, im männlichen Geschlechte, der Runs.
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