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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Rackete

, [909-910] plur. die -n, in der Feuerwerkskunst, ein Theil eines Luftfeuerwerkes, welches aus einem mit Pulversatze gefüllten Cylinder bestehet, der, wenn er angezündet wird, in die Höhe steiget, und daselbst mit einem starken Knalle erlischt. Man hat auch Wasser-Racketen, welche auf dem Wasser schwimmen und brennen. Man schreibt es gemeiniglich Raquete, als wenn es aus dem Französischen herstammete, ungeachtet die Französische Sprache, wenigstens die heutige, dieses Wort nicht kennet. Im Ital. heißt eine Rackete Raggio, Raggetto von Radius, ein Strahl, weil sie wirklich ein Strahlfeuer vorstellet, und daraus ist unser Deutsches Wort gebildet.
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