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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Quappe

, [881-882] plur. die -n, der Niederdeutsche Nahme eines Fisches in süßen Wassern, welcher im Hochdeutschen Aalraupe, im Oberdeutschen aber Ruppe genannt wird: Gadus Lota L. ( S. Aalraupe.) Holländ. Quab, Engl. Quab. Er hat den Nahmen wegen seines dicken hangenden Bauches, von dem Nieders. Quapp, ein Schlauch, und Quabbe, Wamme, ( S. Quabbeln.) Ein anderer Fisch eben dieses Geschlechtes, Gadus Mustela L. wird um eben dieser Ursache willen Mohrquappe, Dän. Krollquabbe, Moerquabbe genannt. Wenn bey einigen Schriftstellern auch der Kaulhaupt, Gobio capitatus, Quappe genannt wird, so ist es alsdann allem Ansehen nach aus Kopf oder Gobio verderbt. Dicke Pasternaken heißen im Osnabrück. Palsterquabben.
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