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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Nachdrücklich

, [369-370] -er, -ste, adj. et adv. Nachdruck habend, in dem ganzen ersten Falle der ersten Bedeutung dieses Hauptwortes. Eine Sache auf das nachdrücklichste betreiben, mit vieler angewandten Kraft, sie sey nun von welcher Art sie wolle. Jemanden nachdrücklich bitten, ermahnen, mit den kräftigsten Bewegungsgründen. Er wird nachdrücklich gestraft werden, so daß er es lebhaft empfinden wird. Ich habe ihm die Wahrheit vielleicht zu nachdrücklich gesagt, mit zu vieler Heftigkeit oder Bitterkeit, wo es oft ein glimpflicher Ausdruck für derb und grob ist. Nachdrückliche Worte. Im Oberdeutschen auch nachdrucksam.
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