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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Panther

, [1765-1766] welchen Herr Adelung mit dem Leoparden für einerley Thier hält, ist nicht nur größer, als dieser, sondern auch ganz anders gesteckt. Die Flecken auf dem Rücken und an den Seiten des Panthers bilden wellenförmige schwarzbraune Ringe, welche inwendig mit Pomeranzengelb gefüllt sind, und in der Mitte einen kleinen schwarzbraunen Flecken haben. Bey dem Leoparden hingegen stehen je vier bis fünf schwarze Flecken sternförmig um einen kleinen dunkelgelben Flecken her. Die Grundfarbe des Fells ist bey beyden ein schmutziges Gelb, doch bey dem Panther merklich dunkler, als bey dem Leoparden. Der Leopard ist der Pardalis, oder Pardus der Alten. Der Panther aber ist der - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , oder die Panthera. Der Tieger, dessen Herr Adelung hier beyläufig erwähnt, ist noch größer als der Panther. Er ist unter allen bekannten Raubthieren das schönste, das größeste, und das raubgierigste. Er ist nie gefleckt; sondern die Grundfarbe seines Fells ist ein schönes Pomeranzengelb, und er ist überall mit großen, flam- menförmigen, dunkelbraunen Streifen bedeckt. Die Kehle und der Bauch sind schneeweiß. [1767-1768]
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