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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Pfropfen

[1767-1768] bedeutet nie (beym Seewesen) eine bleyerne, eiserne, oder kupferne Platte, sondern allemahl einen hölzernen Pfropfen, gewöhnlich ein Schmierpfropfen genannt, weil er mit Werrig umgeben und mit Fett überschmiert wird, ehe man ihn einschlägt, um ein Schußloch zu verstopfen. Andere geringere Lecke werden mit Werrig verstopft, und mit getheerter Leinwand, oder mit Leder, auch wohl bisweilen mit einer bleyernen Platte übernagelt. Diese Platten werden aber nie Pfropfen genannt.
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