Münchener DigitalisierungsZentrum - Digitale BibliothekBSB - Bayerische Staatsbibliothek

Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Suche

Neue ausführliche Suche

Die Galliote | Gehe zu Seite/Spalte:  | + Die Gangspille

Der Galopp

Der Galopp. [2141-2142] Ein Kaninchen hockt wohl mit den Vorderfüßen vorwärts, und schleppt die Hinterfüße nach; allein so galoppiert kein Pferd. Das Pferd erhebt sich im Ansprunge auf einen Augenblick mit allen vier Füßen zugleich vom Boden. Es setzt den einen Hinterfuß zuerst an, welchem der zweyte folgt, und zuletzt beyde Vorderfüße; doch so, daß derjenige Vorderarm am weitesten ausgreift, und am letzten den Boden berührt, welcher dem Hinterfuße, womit der Ansprung geschehen, an der entgegen gesetzten Seite ist. Eben so galoppieren auch alle übrigen schnelllaufenden Thiere. Junge Füllen und alte steife Gäule galoppieren bisweilen falsch; d. i. sie greifen an derselben Seite zuletzt aus, an welcher der Ansprung geschehen ist.
Die Galliote | Gehe zu Seite/Spalte:  | + Die Gangspille