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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Laff

Laff, [1867-1868] -er, -este, adj. et adv. 1) In einigen Gegenden für schlaff, im gemeinen Leben lapp, schlapp. ( S. Lappen und Schlaff.) 2) Am gewöhnlichsten für unschmackhaft, was seinen gehörigen Geschmack verloren hat. Ein laffer Wein, der kraftlos geworden, seinen Geist verdunstet hat. Im Oberdeutschen auch wohl im figürlichen Verstande. Laffe Reden, abgeschmackte, alberne. Anm. Die Niedersachsen gebrauchen in der zweyten Bedeutung dafür flau, welches mit demselben eines Geschlechtes ist, siehe dieses Wort.
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