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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Ladestopfer | Gehe zu Seite/Spalte:  | 2. Die Ladung

1. Die Ladung

1. Die Ladung, [1865-1866] plur. die -en, von dem Zeitworte laden, onerare. 1. So fern es von Lasten gebraucht wird. 1) Die Handlung, da man Lasten auf ein Fuhrwerk ladet, ohne Plural; wofür doch das Laden üblicher ist. Die Ladung ist vorbey. 2) Dasjenige, was man auf ein Fuhrwerk ladet, Waaren, Güter, Lasten. Ladung suchen, von Fuhrleuten, wenn sie Fracht suchen. Einem Fuhrmanne Ladung geben, ihm Waaren oder Güter zu führen geben. Mit voller Ladung fahren. Seine völlige Ladung haben, welches auch figürlich von einem Betrunkenen gesagt wird. 3) Zuweilen auch, so viel als auf ein Fuhrwerk, Schiff oder Fahrzeug geladen werden kann. Eine Ladung Steine, Holz u. s. f. 2. Von Feuergewehren. 1) Die Handlung da man sie ladet, ohne Plural; wofür doch auch das Laden üblicher ist. 2) Dasjenige, was in ein Gewehr auf Ein Mahl geladen wird, so wohl an Pulver allein, als an Pulver und Bley zugleich; der Schuß. Eine Ladung Pulver. Die Ladung wieder heraus ziehen. 3) Auch das Lademaß wird von einigen die Ladung genannt. [1867-1868]
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