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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Lachbaum | Gehe zu Seite/Spalte:  | 2. Die Lache

1. Die Lache

1. Die Lache, [1855-1856] plur. die -n, von dem Zeitworte lachen, hauen, ein nur noch im Forstwesen gebräuchliches Wort. 1) Ein in einen Baum gehauenes Zeichen. Ingleichen die von der Rinde entblößte Stelle, dergleichen die Harzreißer zu machen pflegen, um den Harze einen Ausgang zu verschaffen. Lachen in die Bäume hauen. 2) Ein Lachbaum, d. i. mit einem eingehauenen Zeichen versehener Baum, wird an einigen Orten gleichfalls eine Lache genannt. 3) Ein durch ein Buschholz gehauener Steig, die Haue dadurch abzutheilen, heißt gleichfalls eine Lache, ingleichen ein Lachsteig. Anm. Im mittlern Lat. in der ersten Bedeutung Lachum, Lachus, im Schottl. und Irländ. Logh. Es ist mit Loch, Lücke, Leck, dem Griech. - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , ein Spalt, - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , eine Grube, und andern genau verwandt. S. 1. Lachen.
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