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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Immittelst

Immittelst, [1365-1366] ein fortsetzendes Bindewort, wofür in der edlern Schreibart inzwischen, oder noch mehr indessen üblicher ist. Gehe hin und mache dich fertig; immittelst will ich das übrige besorgen. Es scheinet von dem Beyworte mittel gebildet zu seyn, von welchem noch mittlere üblich ist. Das st am Ende ist, wie in vermittelst, das Zeichen eines Nebenwortes. Das Vorwort in ist wegen des folgenden m um des Wohlklanges willen in im übergegangen, wie in immaßen. Für immittelst ist im gemeinen Leben auch mittler Zeit, mittler Weile üblich. Dän. imedens.
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