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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Immerhin

Immerhin, [1363-1364] ein Nebenwort der Zeit. 1) * Eigentlich, für immerfort, eine ununterbrochene Fortdauer habend. Das Gewässer verlief sich von der Erde immerhin, 1 Mos. 3, 3. Sie gehen immerhin im Finstern, Ps. 82, 5. In welcher Bedeutung es im Hochdeutschen veraltet ist. 2) Figürlich, seine Gleichgültigkeit gegen etwas an den Tag zu legen. Wer böse ist, der sey immerhin böse, Offenb. 22, 11. Er kann es immerhin behalten. O täuscht Lucinden immerhin, Gell. Immerhin! d. i. meinetwegen. In andern Fällen gehöret hin zu dem Zeitworte. Er kann es immer hinnehmen.
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