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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Iltenschnecke

Die Iltenschnecke, [1361-1362] plur. die -n, eine Schnecke mit gewundener Schale, welche eine weite Öffnung mit ausgezacktem Grunde hat. Es gibt ihrer cylindrische, länglich runde, spindelförmige und bauchige. Voluta L. Der Nahme scheinet aus dem Holländischen herzustammen und die gewundene Gestalt auszudrucken, daher sie auch Wellenschnecke, Tutenschnecke, Regelschnecke genannt wird. Im Schwed. ist Il. im Isländ. El, Jel, und im Pers. Hile, der Wirbelwind, welches mit dem Griech. - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , dem Latein. volvere, und unserm Welle, Walze, wälzen überein kommt. S. diese Wörter.
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