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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Hausenblase

Die Hausenblase; [2145-2146] Russ. Karluk, oder Rybyi Klei. (nicht Rüby Kley.) Sie wird aus den Blasen und feinen Häutchen des Hausens, des Störs und der Sewrjuga gewonnen. Es ist unrichtig, daß der Hausen die schlechteste Hausenblase liefert; wohl aber liefert er die meiste, daher er ihr auch den Nahmen gegeben hat. Die schlechteste Waare liefert der Welß (Russ. Soma.) Diese wird auch deßwegen aus den gangbaren Sorten gänzlich ausgeworfen. Sie ist zähe, und im Wasser sehr schwer aufzulösen.
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