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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Die Ege

, plur. die -n, ein mit vielen Zinken oder Zähnen versehenes Werkzeug der Ackerleute, den gepflügten Acker damit zu ebenen, die Schollen zu zerbrechen, und den Acker von dem ausgepflügten Unkraute zu befreyen.Anm. Im Nieders. lautet dieses Wort Egge, im Dithmars. Eide, im Angels. Egtha, in einigen Oberdeutschen Gegenden Egde, im Schwabensp. Eged, in dem Ebersheimischen Salbuche bey dem Schilter Egide, und im Latein. Occa. Es scheinet, daß mit dieser Benennung auf die scharfen Zähne dieses Werkzeuges gesehen worden, und alsdann würde es zu dem Geschlechte des Wortes Ecke gehören. Sonst könnte auch das Schwed. aka und Isländ. aka, fahren, im Imperf. ek, womit auch das Griech. - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , ich fahre, und - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , ein Wagen, überein kommen, eine gute Abstammung an die Hand geben. Im Dän. ist Eege eine Speiche. [1639-1640]
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