Münchener DigitalisierungsZentrum - Digitale BibliothekBSB - Bayerische Staatsbibliothek

Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Suche

Neue ausführliche Suche

Absüßen | Gehe zu Seite/Spalte:  | + Abtafeln

Der Abt

, des -es, plur. die Äbte, ein Prälat, der einer Abtey vorgesetzet ist. Ein insulirter Abt, der bischöfliche Ehrenzeichen und Vorrechte hat. Ein gefürsteter Abt, im Deutschen Reiche, der zugleich die fürstliche Würde besitzet. Sprichwort: Wie der Abt so die Mönche. Wenn der Abt die Würfel auflegt, hat das Convent Macht zu spielen. Den Abt reiten lassen, sich ohne Zwang lustig machen;
Und drauf lassen wir den Abt Auf dein Wohlergehen reiten, Can.
ist eine sprichwörtliche R. A. welche vermuthlich von einem ernsthaften Abte entstanden, den man in Gesellschaften nicht gerne gesehen, und ihn daher auch nicht da zu bleiben genöthiget. Von dem Fämin. S. Äbtissinn.Anm. Abt, Latein. Abbas, Angels. Abbad, Dän. Abbed, Schwed. Abbot, ist ein Syrisches Wort, welches einen Vater bedeutet, und zugleich mit der bezeichneten Sache aus den Morgenländern in die Abendländer gebracht worden. S. Abba. [121-122]
Absüßen | Gehe zu Seite/Spalte:  | + Abtafeln