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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Der Absud

, des -es, plur. inus. von absieden. 1) Die Handlung des Absiedens. In der Münze wird die Reinigung der Münzen vor dem Prägen durch Sieden, der Absud oder Weißsud genannt. Bey den Färbern ist der Absud oder Absod, die Probe der ächten Beschaffenheit der Farbe in einem wollenen Tuche, indem man dasselbe mit Alaun, Seife oder Weinstein absiedet. 2) Dasjenige, was abgesotten ist. So ist der Absud in den Apotheken, ein flüssiger Körper, welcher die Kräfte eines andern durch Sieden in sich genommen hat; mit einem Lat. Worte, ein Decoct. Ein Absud von Lorberblättern. [121-122]
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