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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Abputzen

, verb. reg. act. überhaupt, den Putzen und die hervor ragende Unreinigkeit wegschaffen. Besonders, 1) den Putzen an dem Lichte wegnehmen. Das Licht abputzen, oder putzen. 2) Glatt, eben machen; so heißt bey den Mäurern abputzen, den angeworfenen Kalk mit dem Reibebrete gleich aus einander streichen. 3) In noch weiterm Umfange der Bedeutung, als unrein, untauglich wegschaffen. Die Unreinigkeiten abputzen. Noch mehr aber metonymisch, gehörig reinigen, säubern. Die Weinstöcke abputzen. Ein Gefäß abputzen. Die Wurzeln eines Baumes umher abputzen. 4) + Figürlich, einen wacker abputzen, ihm einen derben Verweis geben, im gemeinen Leben. S. auch Ausputzer. [79-80]
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