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Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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Abplätzen

, verb. reg. act. 1) Im Forstwesen, die verkauften Bäume mit dem Waldhammer zeichnen; und daher auch, 2) bey den Böttchern und Zimmerleuten, einen geschlossenen Holzkauf vollziehen. S. auch Anplätzen. 3) Bey den Kupferschmieden ist abplätzen so viel als ablöschen, welches in dem Plätzfasse geschiehet.Anm. Frisch leitet dieses Wort von Platz, locus, her, weil vorher ein kleines Plätzchen an dem Baume abgehauen wird, damit man ihn daselbst mit dem Waldhammer zeichnen könne. Allein schicklicher nimmt man plätzen, einen kleinen Schlag geben, welches das Activum von plagen, und das Frequentativum von dem Angels. plaetan, schlagen, ist, für das Stammwort an. S. Plätzen und Plätzer. [77-78]
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